Im Aim Audio Inspire Test werfen wir einen detaillierten Blick auf ein neues Studiomikrofon aus Berlin, das mit einer umschaltbaren Ausgangsstufe und zahlreichen Funktionen direkt am Mikrofon neue Wege geht. Das Inspire + Pack richtet sich an Produzent:innen und Engineers, die zwischen transparentem FET-Sound und charaktervollem Übertrager-Klang wechseln möchten – ohne den Signalweg außerhalb des Mikrofons zu verändern.
Im Zentrum steht das Aim Audio Inspire + Pack, dessen Herzstück eine umschaltbare Ausgangsstufe ist. Direkt am Mikrofon lässt sich zwischen einem elektronischen FET-Signalweg und einem transformator-symmetrierten Ausgang wechseln – pegelgleich und ohne Umweg über Preamp oder Plug-ins. Zwei klar unterscheidbare Klangcharaktere stehen damit auf Knopfdruck zur Verfügung: transparent und schnell auf der einen, warm und harmonisch auf der anderen Seite.
Doch damit nicht genug. Das Inspire bietet zahlreiche Funktionen direkt am Gehäuse: wählbare Richtcharakteristiken, Pads, Filter, eine integrierte Peak-Anzeige sowie dimmbare und sperrbare Bedienelemente. Besonders praxisnah ist die Möglichkeit, die Einsprechrichtung umzuschalten, ohne den Klangcharakter zu verändern – ein Detail, das sich im Studioalltag als erstaunlich hilfreich erweist.
Auch das Zubehörkonzept hebt sich ab. Das Inspire + Pack wird in einem robusten Koffer geliefert und enthält mit der ORBIT-Schockmount und dem SENTRY-Popfilter ein durchdachtes Montagesystem, das schnelle Setups und flexible Positionierungen erlaubt.
Mikrofone und Technik im Podcast: So gelingt der perfekte Sound
Mit dem Essence richtet sich Aim Audio zudem an Anwender:innen, die auf variable Richtcharakteristiken verzichten können, aber dennoch nicht auf Klangqualität und die besondere Dual-Output-Schaltung verzichten möchten.
Wie sich Inspire und Essence im praktischen Studioeinsatz schlagen, welche Klangunterschiede zwischen FET- und Transformer-Modus tatsächlich hörbar sind und für wen sich welches Modell eignet, klären wir im ausführlichen Testbericht.
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